CFD Trading einfach und verständlich erklärt

CFD Trading bedeutet den Handel auf die Kursdifferenz steigender oder fallender Kurse eines Finanzproduktes. CFDs (Differenzkontrakt = Contract for Difference) beziehen sich dabei auf einen Basiswert wie z.B. Aktien, Indizes oder Währungen. Durch die Hebelwirkung von CFDs ist es dem Anleger möglich mit überschaubaren Kapital größere Summen zu bewegen.


Online Trading mit CFDs ist hochspekulativ. Du kannst schnell viel Geld verlieren oder dein Kapital beständig vermehren. Du solltest dich von Anfang an mit Strategien und Risiko- und Moneymanagement beschäftigen. Benutze ein Demokonto (ist kostenlos) und bereite dich so risikolos auf das Trading mit echten Geld vor.

Auf dieser Seite möchte ich Dir in einfachen Worten erklären was CFD Trading bedeutet. Außerdem stelle ich Dir ausgewählte Top Broker wie Plus500 vor, die ich selbst benutze. Sollten weitere Fragen bestehen, kannst Du mich gerne kontaktieren. Ich werde Dir schnell und ausführlich antworten.

Wie funktioniert der Handel mit CFDs?

Der CFD-Handel ist eigentlich ganz einfach. Beim "Kauf" eines CFDs hinterlegst Du bei deinem Broker eine Sicherheitsmarge. Du "kaufst" diesen Vermögenswert nicht tatsächlich, spekulierst aber auf einen steigenden oder fallenden Kurs des Basiswertes.

CFDs erlauben es dem Trader, mit einem geringen Kapitaleinsatz die Kursbewegungen eines Basiswertes 1:1 abzubilden. Kursveränderungen des Basiswertes fallen durch die Hebelung dabei überdurchschnittlich groß aus.  

Praktisch alle gängigen Märkte werden mittlerweile durch CFDs nachgebildet. Die Suche nach einem passenden Schein geht schnell und das Handling ist einfach.

Was Kosten und Transparenz angeht, werden CFDs nur noch von der Königsklasse übertroffen, den Futures. Allerdings muss man hierfür Kapital im hohen fünfstelligen Bereich zur Verfügung haben. CFD Trading ist schon mit wenigen Hundert Euro möglich.

Die 9 wichtigsten Fakten zum CFD Trading

Praktisch alle gängigen Märkte werden mittlerweile durch CFDs nachgebildet. Die Suche nach einem passenden Schein geht schnell und das Handling ist einfach.

Was Kosten und Transparenz angeht, werden CFDs nur noch von der Königsklasse übertroffen, den Futures. Allerdings muss man hierfür Kapital im hohen fünfstelligen Bereich zur Verfügung haben. CFD Trading ist schon mit wenigen Hundert Euro möglich.

  • CFDs sind das weltweit beliebteste Finanzprodukt.
  • Sie ermöglichen den schnellen und unkomplizierten Zugang zu weltweiten Märkten.
  • Der CFD-Handel ist auch mit geringem Kapitaleinsatz möglich.
  • CFDs können auf steigende und ebenso auf fallende Kurse gehandelt werden.
  • Beim Trading mit diesem Derivat geht es um die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs eines Basisinstrumentes.
  • Durch die Hebelwirkung sind überproportional hohe Gewinne aber auch hohe Verluste möglich.
  • Eventuelle Verluste können mit Stops (stark) begrenzt werden.
  • CFDs können auf eine Vielzahl an unterschiedlichen Basiswerten (Aktien, Devisen, Indizes, Anleihen oder auch Rohstoffe) gehandelt werden.
  • Wer mit CFDs handelt, muss nicht den Gesamtwert eines Basisinstrumentes aufwenden sondern hinterlegt eine Sicherheitsleistung, eine Margin, die nur einen Bruchteil des Basiswertes beträgt.

Worauf kann ich CFDs handeln?

Nachfolgend findest Du die verschiedenen Instrumente, die zum Handel mit CFDs möglich sind. Eine Erklärung zu den einzelnen Instrumenten bekommst Du, wenn Du auf die jeweiligen Symbole klickst.

Die Vorteile von CFDs

Der größte Vorteil von CFDs: Du kannst mit geringstem Startkapital Millionär werden. Ich weiß, das war reißerisch 😉, entspricht aber der Wahrheit. Von €500 auf fast 3 Millionen in dreieinhalb Jahren [Verifizierte Ergebnisse].

  • Traden mit geringem Kapitaleinsatz möglich
  • Niedrige Transaktionskosten
  • Hohe Transparenz bei der Preisgestaltung
  • Vielzahl an Basiswerten
  • Flexible Handelszeiten
  • Hohe Gewinnchancen in kurzer Zeit
  • Unkompliziert / hoher "Spaßfaktor"
  • Möglichkeit bei steigenden und fallenden Kursen zu verdienen
  • Keine Nachschussplicht mehr! (ESMA 2017)

CFDs haben gegenüber anderen Finanzinstrumenten wie Aktien, Futures oder Optionen einige Vorteile. Der größte Vorteil ist, dass Du sie mit einem anfangs kleinem Konto traden kannst. Ich persönlich habe meine "Tradingkarriere" mit lediglich 500 Euro begonnen.

Bei Aktien macht eine Investitionssumme unter 10.000 Euro aufgrund der großen Kursschwankungen wenig Sinn. Bei Futures würde ich das Doppelte nehmen und bei Forex wenigstens 5.000 Euro.

Weiterhin kannst Du fast alle Märkte handeln und die Laufzeit eines CFD ist meist nicht begrenzt. Außerdem ist das Risiko dieses Instrumentes besser kalkulierbar.

Wie werden Hebel und Margin berechnet?


CFDs sind gehebelte Finanzprodukte. Bei einem Trade hinterlegst Du nur einen kleinen Teil des Gesamtwertes, die sogenannte Margin. Diese Margin steht in direkten Zusammenhang mit dem verwendeten Hebel.


Die möglichen Konstellationen siehst Du in folgender Tabelle.


Im Grunde ist der Hebel nichts anderes als ein Trading-Kredit deines Brokers. CFD-Handel ist Handel mit Fremdkapital. Seit der ESMA-Regulierung 2017 ist der Maximalhebel für Privatanleger 1:30.

Ebenso fiel die Nachschusspflicht (Margin Call) weg. Das Konto des Traders kann nun nicht mehr in den negativen Saldo rutschen!

Beispiel für einen CFD-Trade

Der Kurs von Aktie X steht bei 100 EUR. Du kaufst 20 Stück. Der Handelswert deiner Position ist also 2.000 EUR (100 x 20).

Aufgrund der erforderlichen Margin hinterlegst Du lediglich 20 Prozent des Handelswertes (400 EUR).

Positives Szenario: Der Kurs der Aktie X steigt um 10 Prozent auf 110 EUR. Stellst Du deine Position jetzt glatt erhälst Du 2.200. Dein Gewinn beträgt also 200 Euro.

Negatives Szenario: Der Kurs der Aktie X fällt um 10 Prozent auf 90 EUR. Dein Verlust betrüge zu diesem Zeitpunkt 200 Euro.

Verlust und Gewinn fallen um ein vielvaches höher aus als die Kursschwankung der gehandelten Aktie. Die Kursveränderung des Basiswerts in Höhe von 10% entspricht hier einer Veränderung von 50% gemessen an Ihrer Margin.

Welche Kosten entstehen beim CFD Trading?

Spread: Dieser ist meist der einzige Kostenfaktor beim CFD Trading. Er ist die Differenz zwischen dem notierten Kauf- und Verkaufskurs. Je enger der Spread, umso höher ihr potenzieller Gewinn.

Haltekosten: Diese Kosten fallen nur an, wenn wenn Positionen nach 17:00 Uhr New Yorker Zeit über Nacht oder am Wochenende gehalten werden.

Garantierte Stop-Loss-Order: Neben der normalen Stop-Loss-Order gibt es noch den garantierten Stop-Loss. Für diesen wird eine Gebühr erhoben.

Risikomanagement im CFD-Handel

Stop-Loss-Orders sind Pflicht! Werden sie aber zu eng gesetzt kann das Trading aber wieder unprofitabel werden. Diese Orderart muss wie alle anderen (zum Beispiel Trailing Stop) zur Strategie passen.

Der zweite Pflichtpunkt für den strategischen Trader ist das Moneymanagement. Als Faustregel gilt, nur 1- 2 Prozent, maximal 5 Prozent deines Kapitals pro Trade einzusetzen.